Architektur und Skulptur statt Natur

on 31. Mai 2016

 

Kunstprojekt von "Sozialer Stadt" und "Tourismus dahoam" erstmals im Schloss

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Immer neue Welten erschließen die Kinder im Kunstprojekt der "Sozialen Stadt" mit dem "Tourismus dahoam" des Tourismusvereins. Nachdem die jungen Künstler ihrem Maikäfer aus der Parksiedlung schon mehrmals zur Biene Maja in den Schlosspark gefolgt waren und dort ihre Eindrücke auf der Leinwand festgehalten hatten, ging es nun erstmals zum Malen ins Schloss.

So unterschiedlich die Eindrücke zwischen Park und Saal sind, so verschieden mussten folglich auch die Malstile ausfallen. Waren die Kinder im Schlosspark vorwiegend mit Pastellkreiden und Staffelei unterwegs, so holten sich die 14 kleinen Künstler für ihren Besuch im Schloss nun Malpapier und Bleistift aus dem Tourismusbüro.

Luis Trenker vor Bergspitze - Kunst oder Krempel?

on 26. Mai 2016

 

Trenker-Enkelin zur TV-Aufzeichnung in Schleißheim

Ein Portrait von Luis Trenker auf dem Berggipfel, gemalt vom renommierten Tiroler Künstler Alfons Walde, und dann auch noch versehen mit einer handschriftlichen Widmung des legendären Alpinisten auf der Rückseite - was dieses Unikat wohl wert ist? Die Auflösung bringt die Kultsendung "Kunst & Krempel" des Bayerischen Fernsehens, deren Folgen für das zweite Halbjahr 2016 nun im Schloss Schleißheim aufgezeichnet wurden.

Notburga Trenker, die Enkelin des Südtiroler Berg- und Filmstars, hatte sich mit dem Bild aus dem Familienerbe aus Bozen nach Schleißheim aufgemacht, um es den TV-Experten zu präsentieren. Selbstverständlich hatte Frau Trenker dazu vorab das Tourismusbüro des Vereins "Tourismus Schleißheim" kontaktiert, um ihre Reise zu planen. So wohnte sie für ihren Besuch in der Fernsehsendung im Hotel "Blauer Karpfen" in Gehweite zum Schloss. Vorab kann verraten werden: da war ein kleines Kunstwerk im Hotel gelagert...?

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Schwimmernder Schwan aus einem Faden

on 13. Mai 2016

 

Fadenspiele-Aktion mit Erstklässlern im "Tourismus dahoam"

Fadenspiele 1

In Monumentalgemälden ist Schloss Schleißheim verewigt und in Abertausenden von Fotografien. Die Schüler der Klasse 1 b in der Grundschule in der Parksiedlung mit Klasslehrerin Sabrina Barollo haben jetzt aber noch eine ganz außergewöhnliche Art kennengelernt, einzelne Motive darzustellen: als Fadenspiel.

In einer Schulstunde im "Tourismus dahoam" des Tourismusvereins haben Christine Ezzat aus dem AK Schule des Vereins und die Fadenspiel-Experten Johanna (7), Salma (6) und Lukas (7) auf einem gedanklichen Spaziergang vom Alten zum Neuen Schloss mit Hilfe eines einzigen Fadens und ihrer Fingerfertigkeit nachgebildet, was sie sich vorgestellt hatten: einen Baum im Schlosspark, eine Schnecke oder einen Schmetterling, das fließende Wasser im Kanal, einen spazierenden Hund und natürlich den Schwan, das Wappentier des Tourismusvereins.

Christine Ezzat hat den Kindern neben einer kurzen altersgerechten Erklärung zur Schlossanlage auch eine Einführung in die jahrhundertealte Geschichte der Fadenspiele gegeben. Neben dem Spielen wurden die Fadenfiguren bei Naturvölkern auch zur Verständigung zwischen den Stämmen genutzt. Die Fadenspiele fördern Konzentration, Merkfähigkeit, Koordination, Fingerfertigkeit und ein Verständnis für Symmetrie.

Fadenspiele 2Anschließend wurden dann Figuren gezeigt, die alle Kinder der 1 b mit einem eigenen Faden nachvilden konnten. Mit Unterstützung der drei kleinen Fadenspieler lernten die Kinder Figuren wie den schwimmenden Schwan oder die Handfessel. Auch nach den eineinhalb Stunden haben die Fadenspiele die Klasse weiter gefesselt. Lehrerin Barollo baut die Fadenspiele immer wieder im Unterricht mit ein und so haben die Kinder jetzt auch schon Trommel und Nähmaschine gelernt.

 

Ein Hotel ist viel mehr als eine Unterkunft - Die Hotelallianz auf der Uga

on 02. Mai 2016

Ein Hotel ist viel mehr als eine Unterkunft: Gerade in kleineren, Inhaber-geführten Häusern wie unseren geht es herzlich zu, wird der Gast von Mensch zu Mensch angesprochen, kann man auch mal mit Chef oder Chefin persönlich ratschen. Mit allen kleinen Problemen des Alltags sind die Gäste bei den privat geführten Hotels bestens aufgehoben. „I mog di – dein Hotel“ war folglich der Slogan der Hotelallianz, die sich heuer bereits zum zweiten Mal gemeinsam an der UGA beteiligte; diesmal nicht nur mit handgeschnittenem Schinken und Freibier, sondern auch mit vielen Lebkuchenherzen zum Umhängen, mit denen die Besucher das Motto verinnerlichen konnten.
Wirtschaftsförderung ist eines der wichtigsten Ziele der Stadt Unterschleißheim. Neben dem ständigen Kontakt zu den heimischen Unternehmerverbänden und den Nachbarstandorten gehört dazu auch die Förderung der Unterschleißheimer Gewerbeausstellung, kurz UGA, die schon zum zehnten Mal in Unterschleißheim, zum fünften Mal im Ballhausforum stattfand. 35 000 Euro hatte die Stadtverwaltung beigesteuert, damit Parkplätze kostenfrei zur Verfügung standen und der Eintritt ebenfalls frei war. Tausende Besucher waren deshalb auch diesmal garantiert.

Uga


Knapp die Hälfte der 130 Aussteller auf einer Fläche von rund 5600 Quadratmetern kamen aus Unterschleißheim selbst, der Rest überwiegend aus Oberschleißheim und den Nachbargemeinden. Vorn mit dabei war unsere Hotelallianz, zu der das Brauereigasthaus Lohhof, das Hotel Alarun, das Hotel Blauer Karpfen und das Hotel Zum Kurfürst zählen. Bei aller Unterschiedlichkeit unserer privat geführten Drei- und Vier-Sterne-Hotels haben wir einen großen gemeinsamen Nenner, unter dem wir unsere Bettenkapazität von zusammen 270 Betten vermarkten: Wir sind unabhängig und flexibel.


"So können wir uns beispielsweise gemeinsam als „My Fussballhotel“ präsentieren, wo wir maßgeschneiderte Arrangements zu Heimspielen des FC Bayern und zur Erlebniswelt in der Allianz Arena anbieten. Zu den Heimspielen shutteln wir unsere Gäste gemeinsam mit einem modernen Reisebus. Bei größeren Events in der Umgebung leiten wir, wenn unsere eigene Bettenkapazität erschöpft ist, Gäste zu den angeschlossenen Hotels weiter." erklärt Gerhart Maier, Vorsitzender des Tourismus Schleißheim e.V., unter dessen Dach die Hotelallianz aus dem Hotelstammtisch gegründet wurde.


Das Besondere am UGA-Konzept ist der Event-Charakter: Unternehmen und Vereine sorgen gleichermaßen dafür, dass die Besucher die Leistung der Unternehmen nicht nur betrachten, sondern lebendig erfahren können. Das konnten sie auch ausgiebig an unserem Stand bei alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken, Häppchen und natürlich zahlreichen Gesprächen mit den Inhabern, bei denen es immer wieder viel Gelächter gab. Die Bilanz nach drei ereignisreichen Messetagen ist daher ganz klar: "Wir sind auf einem guten Weg – wir werden ihn fortsetzen."