Schloss Lustheim

Als Aussichtspunkt von seinen Privatgemächern im Landsitz Schleißheim ließ Herzog Wilhelm V. eine Kapelle dem Heiligen Renatus erbauen, dem Namensheiligen seiner Ehefrau Renata. An Stelle dieses "Point de Vue" pflanzte sein Enkel Max Emanuel eine Lustschlösschen zur Feier seiner Hochzeit, Schloss Lustheim.


Seit 1971 ist es Standort der berühmten Sammlung Meißener Porzellans, die Ernst Schneider dem Freistaat Bayern gestiftet hatte.
Aus den Häuschen, die sich Arbeiter und Tagelöhner an die Lustheimer Schlossmauer bauen durften, entstand die Besiedelung der unmittelbaren Schlossumgebung mit den Orten Lustheim und Oberschleißheim.

Als Freizeittipp im nördlichen Münchner Umland erkunden Sie das kleinste der drei Schlösser. Hier geht es zu den Öffnungszeiten.