Das eigentliche Schloss Schleißheim, das "Neue Schloss" inmitten des Ensembles aus drei Schlössern, war immer schon ein sehenswertes Schauobjekt. Noch während der Bauphase musste Kurfürst Max Emanuel ins Exil. Schleißheim hieß jahrelang im weiten Umland nur "der Bau", weil die Baustelle aus Geldmangel lange unvollendet blieb. Und schließlich ist das Schloss auch nur ein Flügel der einst geplanten gigantischen Anlage... Kaum zu glauben, sieht man die beeindruckende Anlage in natura.

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Der Park der Schlossanlagen gehört zu den am besten erhaltenen barocken Parkanlagen in ganz Europa. Mit kulturhistorischer Akribie wurden und werden immer wieder Details ergänzt und rekonstruiert. Die Perspektiven auf Neues Schloss und Schloss Lustheim liefern sehenswerte Fotomotive. Die Schlösserverwaltung zeigt einige davon und informiert über die Baugeschichte.

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Als Aussichtspunkt von seinen Privatgemächern im Landsitz Schleißheim ließ Herzog Wilhelm V. eine Kapelle dem Heiligen Renatus erbauen, dem Namensheiligen seiner Ehefrau Renata. An Stelle dieses "Point de Vue" pflanzte sein Enkel Max Emanuel eine Lustschlösschen zur Feier seiner Hochzeit, Schloss Lustheim.

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Den Schloßpark Schleißheim in einer echt venezianischen Gondel zu erleben, dies ist ein einmaliger und besonders romantischer Augenblick. Egal ob für einen besonderen Anlaß oder einfach mal so dieses besondere Gefühl erleben, eine Fahrt mit der La Gondola Barocca hier in Schleißheim ist etwas ganz Besonderes.

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Das Alte Schloss Schleißheim wurde im Zweiten Weltkrieg durch Bombentreffer zerstört. Nach dem Wiederaufbau 1986 beherbergt das Alte Schloss heute zwei außergewöhnliche Sammlungen des Bayerischen Nationalmuseums. Religiöse Volkskunst präsentiert die Sammlung Gertrud Weinhold unter dem Titel "Das Gottesjahr und seine Feste" mit der speziell im Advent viel besuchten Ausstellung von Weihnachtskrippen.

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Isar, Würm und Schwabinger Bach wurden angezapft, um Kanäle anzulegen, auf den das nötige Material zum Bau der Schlösser nach Schleißheim transportiert wurde. In der fertigen Anlage dann dienten die Wasserrinnen der Lustbarkeit höfischer Gesellschaften, indem zum Beispiel in venezianischen Gondeln gefahren wurde. Moderne Projekte lassen die Kanäle und die Sichtachsen, die zur großflächigen barocken Landschaftsgestaltung gehörten, immer wieder erlebbar werden. Die Schlösserverwaltung erläutert das Kanalsystem.