Während der Sanierung des Deutschen Museums kommen Exponate nach Oberschleißheim.

Flugwerft

Die umfassendste Sammlung ihrer Museumsgeschichte präsentiert die Flugwerft Schleißheim des Deutschen Museums in den nächsten Monaten. Während der Renovierung des Museums-Stammhauses in München werden 12 Flugzeuge und 12 Flugzeugmotoren von der Münchner Museumsinsel nach Schleißheim verlagert und dort in die Ausstellung integriert. Von Oktober bis Dezember 2015 dauerte der Umzug der Flieger.

Die Objekte aus München wurden dort von den Technikern der Flugwerft zerlegt, auf Tieflader verladen, nach Oberschleißheim gebracht und dort wieder zusammengebaut. Trotz der schieren Masse der Umgruppierungen erwartet Werftleiter Gerhard Filchner „eine überschaubare Aktion“. Zu den Glanzstücken, die aus München zwangsverliehen werden, zählen eine Me 109, ein Jagdflugzeug aus dem Zweiten Weltkrieg, und die Me 262, das erste Flugzeug mit Turbinenstrahlantrieb, das in Serie produziert wurde, oder der „Vampir“, das erste moderne Segelflugzeug, das 1920 entstanden ist. Neuer Vertreter der Moderne ist etwa der „Solair 1“ von 1980, der erste mit Sonnenkraft betriebene Motorsegler.

Harmonische Hauptversammlung von 'Tourismus Schleißheim'

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Mit viel Schwung ist der Tourismusverein Schleißheim einen Monat nach seinem 5. Geburtstag ins neue Jahr gestartet. Bei der Hauptversammlung am Donnerstag vor 35 Mitgliedern im Bürgerzentrum Oberschleißheim wurden die Ziele für 2016 präsentiert, darunter die Ausweitung des Büroangebots, bessere Effizienz durch neue
Teamstrukturen im Verein oder ein großes Mitgliederfest zum Mini-Jubiläum. Der seinerzeitige Initiator und Motor des Tourismusgedankens und seitherige Vorsitzende Gerhart Maier wurde zum Jubiläum mit einer Karikatur als "Zugpferd" des Vereins gewürdigt.

Die Mitgliedsbeiträge aus dem Beitritt der Gemeinde Oberschleißheim, die heuer erstmals anfallen, steckt der Verein ausschließlich in die Erweiterung der Öffnungszeiten des Tourismusbüros im Wilhelmshof. Damit soll diese zentrale Anlaufstelle für Besucher aus Dutzenden Nationen, aber auch aus dem Ort und der nahen Umgebung zum Informieren und Einkaufen durch längere Öffnungszeiten weiter gestärkt werden. "Das Büro ist unser Herzstück", betonte Vorsitzender Maier, "das genießt Priorität".